Roman Rick SallabaLife Science · Sozial- und Verwaltungsrecht
Wissenschaft und Beratung

Roman Rick
Sallaba

Wissenschaftler und Rechtsreferendar mit Spezialisierungen im Bereich Life Science sowie Sozial-, Verwaltungs- und Verfassungsrecht.

Promotion
Cotutelle: Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, LMU München und Universität Wien
Referendariat
Kammergericht Berlin
Wissenschaftliche Beratung
Gutachten, Textbausteine und digitale Rechtslösungen für Kanzleien
Schwerpunkt
Sozialrecht, Life Science, Verwaltungsrecht und Rechtsphilosophie
Profil

Der Sozialstaat, gelesen als Argumentationsproblem

Rechtsreferendar am Kammergericht Berlin.

Promotionsvorhaben im Cotutelle-Verfahren, betreut von Prof. Dr. Ulrich Becker (LMU München) und Prof. Dr. Alexander Somek (Universität Wien).

Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hengeler Mueller in den Bereichen Health Care und Life Science sowie Verfassungsrecht.

Das Sozial- und das Gesundheitsrecht sind Rechtsmaterien, die trotz ihrer enormen gesellschaftlichen Bedeutung in Theorie und Praxis nur wenig Aufmerksamkeit erhalten. Die Arbeit in diesem Bereich ist deshalb in besonderem Maße herausfordernd: Entweder fehlt es an adäquaten Vorarbeiten, oder sie sind für Außenstehende nur schwer erschließbar.

Seit nunmehr knapp neun Jahren widme ich mich dieser Materie und bearbeite sie mit wissenschaftlichem und praktischem Anspruch. Ich betätige mich publizistisch und arbeite abstrakte Rechtsfragen für Kanzleien in besonders komplexen Fällen auf.

Aus der Verbindung von wissenschaftlicher Arbeitsweise, argumentationstheoretischem Tiefenverständnis und genauer Kenntnis der Sachmaterie lässt sich für nahezu jedes Rechtsproblem eine tragfähige Lösung entwickeln. Die methodische Kombination von Dogmatik, Rechtstheorie und Rechtsvergleichung gestattet es, auch bei schmalem argumentativem Ausgangsmaterial stringente und überzeugende Lösungen zu finden — für Wissenschaft, Praxis und Interessierte.

01

Wissenschaft

Promotionsvorhaben im Cotutelle-Verfahren, Veröffentlichungen in rechtstheoretischen und sozialrechtlichen Fachzeitschriften, Mitherausgeberschaft des OpenRewi-Lehrbuchs zum Sozialrecht.

02

Lehre

Lehraufträge an der Humboldt-Universität zu Berlin: Arbeitsgemeinschaften im Staats- und Verwaltungsrecht, mit Schwerpunkt auf der Einübung juristischer Argumentation.

03

Beratung

Gutachten, Textbausteine und digitale Rechtslösungen für Kanzleien in besonders komplexen Fällen des Sozial-, Verwaltungs- und Verfassungsrechts.

Forschung

Vier Fragen, ein Problem


Laufende Vorhaben

Dissertation
Erscheint voraussichtlich 2027
Der anerkennende Sozialstaat Zugleich ein Beitrag zur Grundlegung einer kritischen Philosophie des Sozialrechts. Dissertationsprojekt im Cotutelle-Verfahren, betreut von Prof. Dr. Ulrich Becker (LMU München) und Prof. Dr. Alexander Somek (Universität Wien).
in Arbeit
Einstweiliger Rechtsschutz vor den Sozialgerichten Untersuchung zur Handhabung des § 86b SGG durch die Landessozialgerichte. Im Zentrum stehen vier Spielräume, über die die Gerichte das Schutzniveau faktisch steuern: das Beweismaß der Glaubhaftmachung, die Prüfungsintensität der summarischen Prüfung, der Rückgriff auf die Interessenabwägung und die Anforderungen an den Anordnungsgrund. Methodisch als kategoriengeleitete Auswertung veröffentlichter Beschlüsse angelegt.
Erscheint 2026
Lehrbuch zum Sozialrecht (OpenRewi) Sozialrecht in problemorientierter Darstellung, herausgegeben gemeinsam mit S. Deister, S. Gaffron, A. Mayr, L. Schmidt und J. Seidl. Hauptverantwortlich für die Bereiche Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung, Autor im SGB VI. Erscheint im Erich Schmidt Verlag.
Publikationen

Veröffentlichungen und Vorträge

Herausgeberschaft · 2026
Lehrbuch zum SozialrechtSozialrecht in problemorientierter Darstellung (OpenRewi), hrsg. gemeinsam mit S. Deister, S. Gaffron, A. Mayr, L. Schmidt und J. Seidl, Erich Schmidt Verlag 2026.
Besprechung · 2025
Und noch einmal: Was fordern Menschenwürde und Bildungsgleichheit?Anmerkung zu BVerfG, Beschluss vom 23.09.2024 – 1 BvL 9/21, AuR 2025, S. 344 ff.
Aufsatz · 2024
Über das Selbstverständnis eines JuristenEin Versuch der Reflexion über die Eigenart rechtlichen Wissens, ZDRW 11 (2024), S. 226 ff.
Aufsatz · 2024
Rechtsvergleichende Inspiration und ArgumentationZur Übertragbarkeit einer Methode in das Sozialrecht, ZIAS 37 (2024), S. 97 ff.
Aufsatz · 2023
Die Bürgerliche Gesellschaft und der internalisierende SozialstaatEin Kommentar zu Eichenhofer: 200 Jahre Grundlinien der Philosophie des Rechts, Rechtstheorie 54 (2023), S. 75 ff.
Aufsatz · 2023
Über Argumente argumentieren?Vorstudie über gültige und ungültige Argumente im juristischen Arbeiten, Jahrbuch für Recht und Ethik 31 (2023), S. 153 ff.
Aufsatz · FR / EN · 2023
Vom „Arbeitslosengeld II“ zum „Bürgergeld“De l’« allocation de chômage II » au « revenu de citoyenneté » en Allemagne, RDCTSS 2023/3, S. 170 ff.; englische Fassung: From „Unemployment Benefit II“ to „Citizen’s Income“ in Germany, RDCTSS 2023/4, S. 226 ff.

Vorträge

2025
Anerkennung durch SozialrechtUniversität Wien
2023
Philosophy and Social Law: Opportunities for Transdisciplinary WorkMax-Planck-Gesellschaft
2022
Wittgensteins „Tractatus logico-philosophicus“Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik

Weiteres

Podcast
Expertendiskurs zu den Änderungen des SGB II durch das BürgergeldgesetzMax-Planck-Lawcast
Lehre

Was sich nicht erklären lässt, ist nicht durchdacht

Lehraufträge an der Humboldt-Universität zu Berlin von 2023 bis 2026. Daneben Examensvorbereitung im Öffentlichen Recht.

Lehre ist der Ort, an dem sich zeigt, ob ein Argument trägt. Der Schwerpunkt meiner Veranstaltungen lag deshalb nicht auf dem Auswendiglernen von Prüfungsschemata, sondern auf der Fähigkeit, eine Entscheidung nachvollziehbar zu begründen — und ihre Schwachstellen selbst zu erkennen, bevor es jemand anderes tut.

2023 – 2026
Lehrauftrag im UniversitätsbetriebHumboldt-Universität zu Berlin
  • Arbeitsgemeinschaften Staatsrecht I und II
  • Arbeitsgemeinschaft Grundrechte
  • Arbeitsgemeinschaft Verwaltungsrecht
seit 2025
Freiberuflicher RepetitorInsbesondere im Auftrag des Anbieters „Modus Jura“ sowie Privatunterricht
Zuarbeit

Gutachten und Musterschriftsätze für die anwaltliche Praxis

Selbständige wissenschaftliche Zuarbeit seit 2023, im Sozial-, Arbeits- und Verwaltungsrecht.

Auftraggeber sind Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie soziale Träger. Die Mandatsführung bleibt vollständig bei ihnen.

Die meisten Anfragen kommen aus einer laufenden Sache: Eine Widerspruchsbegründung ist zu fertigen, eine Klage- oder Berufungsbegründung steht an, oder es ist zu entscheiden, ob sich ein Verfahren überhaupt lohnt. In allen drei Fällen hängt viel an einer Rechtsfrage, die sich mit Kommentar und Standardliteratur nicht abschließend klären lässt — weil die Rechtsprechung uneinheitlich ist, die Norm neu, oder die Konstellation so gelagert, dass die vorhandene Literatur an ihr vorbeigeht.

Ich übernehme die Klärung dieser Frage und, wo gewünscht, den passenden Musterschriftsatz gleich mit — also einen ausformulierten, allgemein gehaltenen Argumentationsbaustein, den Sie selbst auf Ihre Sache zuschneiden. Zwei Jahre in einer Fachkanzlei für Sozialrecht haben mir gezeigt, worauf es dabei ankommt: Ein Gutachten nützt wenig, wenn es sich nicht in die eigene Begründung übersetzen lässt.

Das Ergebnis ist deshalb so gebaut, dass es weiterverwendbar ist: mit Fundstellen, mit einer klaren Einschätzung am Ende und mit der Gegenposition, auf die Sie sich einstellen müssen. Wo eine Frage nicht sicher zu beantworten ist, steht das im Gutachten — samt Angabe, welches Risiko damit verbunden ist.

Ein zweiter Strang der Tätigkeit ist die Auftragspublizistik. Kanzleien und Verbände haben regelmäßig Fragen, die über den Einzelfall hinausweisen: eine neue Entscheidung, die eingeordnet werden will, eine Gesetzesänderung, deren Folgen noch niemand durchdacht hat, ein Streitstand, den bislang niemand geordnet dargestellt hat. Ich übernehme solche Beiträge — von der Entscheidungsanmerkung über den Fachaufsatz bis zum längeren Grundlagenbeitrag —, einschließlich der Abstimmung mit der Redaktion und der Bearbeitung des Lektorats.

Schritt 1

Anfrage

Sie schildern die Frage und den Sachverhalt, soweit er für die rechtliche Klärung nötig ist. Kurzfristig erhalten Sie eine Rückmeldung, ob und in welchem Umfang sich die Frage bearbeiten lässt.

Schritt 2

Rahmen

Zuschnitt, Frist und Honorar werden vor Beginn schriftlich festgehalten. Bei größeren Vorhaben ist ein abgestuftes Vorgehen möglich: erst eine Kurzeinschätzung, dann bei Bedarf das vollständige Gutachten.

Schritt 3

Bearbeitung

Auswertung von Rechtsprechung, Literatur und Materialien. Zeigt sich unterwegs, dass die Frage anders liegt als angenommen, erfahren Sie das sofort und nicht erst im Ergebnis.

Schritt 4

Ergebnis

Schriftliches Gutachten mit vollständigem Nachweisapparat, auf Wunsch mit Musterschriftsätzen und Textbausteinen. Rückfragen sind eingeschlossen.


Typische Aufträge

01

Gutachten zur Einzelfrage

Klärung einer Rechtsfrage, die für den Ausgang der Sache entscheidend ist — von der Kurzeinschätzung bis zum ausführlichen Gutachten.

02

Musterschriftsätze

Ausformulierte Argumentationsbausteine für Widerspruchs-, Klage- und Berufungsbegründungen, einschließlich der zu erwartenden Gegenposition — allgemein gehalten und in der eigenen Sache anzupassen.

03

Rechtsprechungsanalyse

Systematische Auswertung veröffentlichter Entscheidungen, um die tatsächlichen Linien der Instanzgerichte sichtbar zu machen.

04

Berechnungs- und Methodenfragen

Prüfung von Berechnungswegen und ihrer rechtlichen Grundlage, etwa bei Bedarfs-, Eigenanteils- oder Erstattungsberechnungen.

Die Tätigkeit erfolgt als Zuarbeit gegenüber Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie sozialen Trägern. Bearbeitet werden abstrakte Rechtsfragen; Musterschriftsätze sind allgemein gehalten und werden ohne Verarbeitung konkreter Mandantendaten erstellt. Die Tätigkeit umfasst keine Rechtsdienstleistung gegenüber Dritten und keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Werdegang

Ausbildung und beruflicher Weg

Studium und Forschung

seit 2024
Cotutelle-Projekt: Universität WienPromotion im Bereich Rechtsphilosophie und Sozialrecht, betreut von Prof. Dr. Alexander Somek
seit 2022
Cotutelle-Projekt: LMU MünchenPromotion im Bereich Rechtsphilosophie und Sozialrecht, betreut von Prof. Dr. Ulrich Becker
2022
Erste juristische StaatsprüfungGJPA Berlin-Brandenburg, Prädikat gut
2019 – 2022
Studium der RechtswissenschaftenFreie Universität Berlin
2017 – 2019
Studium der RechtswissenschaftenEuropa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)

Berufserfahrung

seit 2026
RechtsreferendarKammergericht Berlin
  • Stationen beim Landgericht I und II Berlin
  • Bundesgesundheitsministerium
  • Hengeler Mueller
seit 2025
Wissenschaftlicher MitarbeiterHengeler Mueller Partnerschaft mbB
  • Health Care und Life Science
  • Verfassungsrecht
seit 2023
Selbständiger wissenschaftlicher Berater
  • Gutachten für Rechtsfälle im Sozial-, Arbeits- und Verwaltungsrecht
  • Assistenz für den anwaltlichen Schriftverkehr
2022 – 2026
Angestellter DoktorandMax-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik
  • Promotions- und Forschungsprojekte
  • Vortragstätigkeit
  • Mitarbeit an Institutsprojekten zum vergleichenden Gesundheitsrecht
2021 – 2023
Wissenschaftlicher MitarbeiterWachmann & Partner Rechtsanwälte mbB, Kanzlei für Sozialrecht
  • Erstellung von Widersprüchen, Klageschriften und Schriftsätzen
  • Erstellung von Gutachten für soziale Träger

Auszeichnungen

2022
ROLEMA-PreisAuszeichnung als bester männlicher Absolvent der Prüfungskampagnen I/2021 und II/2021, verliehen durch den Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin

Weiterbildung

2026
Legal Tech Fortbildung
2023
Legal Hermeneutics WorkshopMax-Planck-Institut Freiburg
2023
Workshop Democracy and Counter-ExtremismMax Planck Law
2023
55. KontaktseminarDeutscher Sozialrechtsverband e.V.
2022
38. Tagung für Rechtsvergleichung
2020
Wörlitzer Seminar zum Vertragsarztrecht

Mitgliedschaften und Arbeitszusammenhänge

Kontakt

Anfragen

Für Anfragen zu gutachterlicher Zuarbeit, wissenschaftlicher Zusammenarbeit oder Vorträgen erreichen Sie mich am besten per E-Mail.

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Verfügbarkeit des Kontaktes bis Oktober 2026.

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